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[Sprechstunde] Billetsteuer Ade?: Rona Schauwecker über die Billettsteuer
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Sinopse
Die Billettsteuer – oder auch Vergnügungssteuer genannt – wird vermutlich morgen im grossen Stadtrat begraben. Rona Schauwecker, Geschäftsleiterin IG Kultur Luzern, im Interview. Aktuell ist es so, dass Kulturveranstaltende, die jährlich mehr als CHF 10'000 aus Ticketverkäufen einnehmen, 10 Prozent dieser Einnahmen als Billettsteuer abgeben. Die Einnahmen aus der Billettsteuer fliessen in einen Fonds, der jährlich etwa CHF 6,5 Millionen einnimmt. Dieses Geld wird vollständig in die Kultur- und Sportförderung reinvestiert. Das führt dazu, dass vor allem grosse und teils elitäre Institutionen wie etwa das KKL durch diesen Steuermechanismus gezwungenermassen kleinere und alternativere Kunst- und Kulturprojekte ermöglichen. Ein grosser kulturpolitischer Vorteil der Billettsteuer ist, dass der Fonds zweckgebunden ist. Das bedeutet, dass die Förderbeiträge gut geschützt sind – alles, was in den Fonds eingezahlt wird, kommt zu 100 Prozent der Kultur- und Sportförderung zugute und kann keiner Budgetkürzung